Rund um
eine zu frühe Geburt ...
geht alles ganz plötzlich.
Die Schwangerschaft findet ein jähes Ende, die junge Mutter
ist körperlich, seelisch und sozial aus der Bahn gerissen.
Vorzeitige Geburtsbestrebungen zwingen plötzlich zu strikter
Bettruhe.
Die ganze Familie befindet
sich in einer traumatischen Situation zwischen Hoffen und Bangen
- und von nun an verläuft auch alles Weitere so, wie es nie
geplant war.
Nach der Geburt wochenlang
psychischer Stress, Gefühle von Angst um die weitere Entwicklung
des Kindes mischen sich mit Wut, Enttäuschung und Hilflosigkeit.
Der Klinikalltag auf der Intensivstation der Neonatologie erlaubt
es oft nicht, feinfühlig auf die Signale des Kindes einzugehen.
Schmerzvolle Operationen, Mangel an emotionaler und körperlicher
Zuwendung prägen für viele Kinder die ersten Lebenswochen.
Darf das Baby dann endlich nach Hause, erschweren häufige Behandlungstermine
- Kinderarzt, Krankengymnastik, neurophysiologische Untersuchungen
etc. - auch weiterhin den Übergang ins Selbstverständliche.
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In
unserer Selbsthilfegruppe treffen sich Frauen, die nach der Frühgeburt
ihres Kindes das Bedürfnis haben, das Erlebte zu verarbeiten
und die Angst vor der Zukunft miteinander zu meistern.
Wir helfen auch schon bei Frühgeburtsbestrebungen:
- mit Telefonberatung, Hausbesuchen oder
Klinikbesuchen
- mit Gesprächen und Körperübungen
zur Beruhigung und Stärkung
- mit Informationen und Tipps
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Bücher
zum Thema:
- Werner Garbe: Das Frühchen-Buch,
Praktische Tips für Eltern, Thieme-Verlag, 2000
- M. Marcovich/Th. M. de Jong: Frühgeborene
- Zu klein zum Leben? Die Methode Marina Marcovich,
Fischer-Verlag, 2001
- Monika Aly: Das Sorgenkind im ersten Lebensjahr-
Ein Ratgeber zur Entwicklung, Springer-Verlag, 1999
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