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| Kaiserschnitt:
ein einschnitt oder "nur" ein schnitt? |
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| Für viele Mütter ist es ein traumatisches Erlebnis, wenn ihr Kind durch einen Kaiserschnitt zur Welt kommt. Das Gefühl, bei der Geburt versagt zu haben - Misstrauen dem eigenen Körper gegenüber - sexuelle Unsicherheit - die Angst vor einem weiteren Kaiserschnitt - belasten sie. Diese Gruppe bietet die Gelegenheit, diese oft nur schwer zu akzeptierende Geburtserfahrung neu anzuschauen und ihre Folgen zu bearbeiten. Kursinhalte: Erfahrungsaustausch, Körper- und Atemarbeit, geleitete Phantasiereisen, intensive Gespräche u.v.a. Ist ein Kaiserschnitt nicht die leichtere Geburt? Manchmal mag der Gedanke verlockend erscheinen, den Schmerzen der Geburt durch eine Schnittentbindung zu entgehen. Doch man muss wissen, dass der "Wunsch-Kaiserschnitt" eine ganze Reihe nicht unerheblicher Folgeprobleme mit sich bringen kann. Nicht selten führt diese "schmerzfreie" Geburt sogar zu jahrelangen Schmerzen und Arztbesuchen. Denn jeder Kaiserschnitt bringt eine massive Verletzung und Schwächung des Bauch-Becken-Raums - unserer Basis für Aufrichtung und Stabilität. Durch eine Schwächung dieses Bereichs wird diese Funktion nicht mehr ausreichend erfüllt, so erfolgt oft eine Kompensation mit dem Schulter-Nackenbereich, der sich verspannt und schmerzhaft reagiert. Außerdem ist auch der Heilungsprozess keineswegs schmerzfrei. Ein Wunsch-Kaiserschnitt kann die Anstrengungen einer Geburt also nicht "ersparen" - er verschiebt sie lediglich auf später.
Leitung: Susanne Beutler 4 x Mittwoch, 20 bis 21.15 Uhr, 50 €, Kurstermine bitte erfragen: 089-550 678 0 |
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| Tel.
(089) 550 678-0 · Fax 550 678-78 ·
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